Eine fruchtbare Herde

Viele Faktoren müssen stimmen

Die Fruchtbarkeit gehört zu den Top 3 der Hauptprobleme in Schweizer Milchviehställen. Doch auch bei Kleinwiederkäuern ist eine gute Fruchtbarkeit unerlässlich! Wird die Ziege oder Aue nicht bockig oder trächtig, gibt es eine unnötige „Wartezeit“ zwischen zwei Geburten. Das ist problematisch denn die Fruchtbarkeit ist ein entscheidender Faktor für eine wirtschaftliche Tierhaltung. Neben der Genetik, sind die Haltung, dass das Stall- und Weidemanagement und vor allem die Fütterung entscheidend.

Mögliche Fruchtbarkeitsprobleme

Eine schlechte Fruchtbarkeit kann sich auf verschiedene Arten zeigen. Typische Probleme wie Zysten, Umbocken, Gebärmutterentzündungen und schwache Brunst kennt jeder. Gründe für eine schwache Brunst sind oft Klauenprobleme und/oder glatte Böden. Gebärmutterentzündungen können durch Schwergeburten oder hohe Keimbelastung der Umwelt ausgelöst werden.

Wichtigkeit von Mineralstoff

Insbesondere Zysten sind oft ein Zeichen von unausgeglichener Mineralstoffversorgung. Mit einer zusätzlichen Gabe von Vitaminen und Spurenelementen direkt nach der Geburt wird das Risiko eines Nachgeburtsverhaltens reduziert.

Schafe auf Frühlingsweide
Mineralstoffversorgung auf der Weide nicht vergessen

Stoffwechselkrankheiten

Auch fütterungsbedingte Erkrankungen, wie Pansenazidose und Acetonämie (Ketose) haben einen massiven Einfluss auf den Hormonhaushalt, das Immunsystem und somit auf die Fruchtbarkeit. Leidet die Ziege oder Aue nach der Geburt an einer Stoffwechselstörung, kann sich der Körper nicht auf die nächste Trächtigkeit vorbereiten und die unfreiwillige Rastzeit wird länger.

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